12. April 2019

Evangelische Kirchen helfen Partnern in West-Papua, Indonesien


West-Papua liegt abseits – weit weg von beliebten Touristenzielen und vom Fokus der westlichen Welt. Bereits Mitte März hat sich dort eine Katastrophe ereignet. Die rheinische und westfälische Kirche helfen nun gemeinsam mit der Vereinte Evangelische Mission (VEM)mit insgesamt 15.0000 Euro.

Sintflutartige Regenfälle lösten nahe der Stadt Sentani heftige Sturzfluten und Erdrutsche aus, die Häuser und Straßen am Fuß des Zyklopgebirges wurden überspült, Brücken beschädigt. 105 Menschen sind ums Leben gekommen sind, 82 Personen werden noch vermisst, 4.100 sind obdachlos. Nach Berichten der Evangelischen Kirche in West-Papua liegen auch fast vier Wochen später Häuser und Straßen immer noch unter einer dicken Schlammdecke begraben. Baumstämme sind auf Häuser gefallen und türmen sich an manchen Stellen zu hohen Bergen. Weil es an entsprechendem Gerät fehlt, gehen die Aufräumarbeiten nur langsam voran. Der 20 Kilometer lange Sentani-See steht noch fast zwei Meter über seinem Normalstand. Die 25 Dörfer am Ufer des Sees sind unbewohnbar. Auch die Kirchen sind überflutet. Die Gottesdienstbesucher kommen jetzt mit Booten in die Kirchen gefahren.
 
Spendenkonto der VEM: IBAN DE45 3506 0190 0009 9090 08, Stichwort: „Hilfe Erdrutsch-Opfer Sentani“.





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