22. Juli 2019

Landessynode im September beschäftigt sich mit Finanzfragen


Am Samstag, 7. September, kommt die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland zu einer Sitzung in Bonn-Bad Godesberg zusammen. Im Mittelpunkt stehen Beschlüsse zum landeskirchlichen Haushalt 2020 und zu Umlagen, die die Finanzplanung der 687 Gemeinden und 37 Kirchenkreise betreffen.

„Schwerpunktmäßig wird es um den Finanzbericht und Finanzbeschlüsse gehen. Die sind unter anderem erforderlich, um den Haushalt aufzustellen“, erläutert Präses Manfred Rekowski, warum es in diesem und in den kommenden Jahren – versuchsweise – jeweils eine zweite Synode gibt. „Bisher gab es immer eine Unschärfe im Verfahren, da die Haushaltsplanungen abgeschlossen werden mussten, bevor die Landessynode etwa die Umlagen überhaupt beschließen konnte.“ Die Kirchenleitung möchte mit einer zweiten Synode die Mitarbeit insbesondere für die ehrenamtlich tätigen Landessynodalen attraktiver machen und sie zeitlich besser ermöglichen. Die darauffolgende Januar-Synode wird entsprechend auf fünf Tage reduziert. Diese muss sich dann in der Regel nicht mehr mit Finanzangelegenheiten beschäftigen.

 

206 stimmberechtigte Abgeordnete

 Die 206 stimmberechtigten Synodalen, also die Abgeordneten aus den 37 Kirchenkreisen zwischen Niederrhein und Saarland, sowie 14 beratende Mitglieder tagen im landeskirchlichen Amos-Comenius-Gymnasium. Die Synode beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der benachbarten Johanneskirche. Die Tagung wird gegen 18.30 Uhr enden.





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