28. März 2025

Rat der EKD veröffentlicht Thesen für gesellschaftliches und politisches Miteinander


Vorurteilsfrei auf andere Menschen zugehen und Vertrauen und Zuversicht zu bewahren - statt sich in Schreckensszenarien zu stürzen. Das sind Ziele des neuen Worts des Rats der EKD, das christliche Perspektiven für das gesellschaftliche und politische Miteinander bieten soll.

Begleittext der EKD:

Die politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit sind nicht leicht zu lösen. Viele Menschen fühlen sich dadurch verunsichert und haben Angst vor Veränderungen, vor Krieg und sozialem Abstieg. Populistische Politik schürt diese Ängste noch, um die Menschen weiter zu verunsichern und das Vertrauen in die Demokratie zu zerstören. Sie baut Feindbilder auf und verspricht einfache Lösungen. 

Doch komplexe Probleme erfordern durchdachte Lösungen, sonst drohen immense Folgeprobleme. Die Evangelische Kirche in Deutschland wirbt deshalb mit diesem Wort des Rates um eine Haltung der abwägenden Vernunft, um mitfühlendes statt belehrendes Miteinander sowie um die Bereitschaft, auch sich selbst immer wieder zu hinterfragen.

Miteinander statt Spaltung

In fünf Thesen legen die Autor*innen auf verständliche Weise dar, wie wichtig es ist, vorurteilsfrei auf andere Menschen zuzugehen und Vertrauen und Zuversicht zu bewahren, statt sich in übertriebene Schreckensszenarien hineinreden zu lassen. Sie setzen nach dem Vorbild Jesu auf Miteinander statt Spaltung, auf Kompromissbereitschaft und den „Mut zum offenen Wort“.
Es gilt, ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und Konflikte auszuhalten. Dazu bedarf es einer selbstkritischen Grundhaltung und der Bereitschaft, über verschiedene Ansichten zu diskutieren und Kritik zu äußern, ohne Andersdenkende zu verachten. 
    

Für wen ist dieser Text?

  • Kirchengemeinden
  • Christ*innen
  • Pastor*innen
  • Kirchenvorstände
  • Gesprächsgruppen
  • Bildungseinrichtungen
  • Politische Öffentlichkeit

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