05. April 2018

Superintendent Markus Karsch wurde in Sulzbach eingeführt


In einem Fest-Gottesdienst in Sulzbach hat Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, den neuen Superintendenten des Kirchenkreises Saar-Ost, Markus Karsch, in sein Amt eingeführt. Er tritt die Nachfolge von Gerhard Koepke an, der Ende März in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Karsch war im November 2017 auf der Synode des Kirchenkreises zum neuen hauptamtlichen Superintendenten gewählt worden. Er war die letzten zwölf Jahre Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde St. Wendel, heute Gesamtkirchengemeinde St. Wendel. Karsch ist in Merzig geboren und in Mettlach aufgewachsen. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Bonn absolvierte er sein Vikariat in der Kirchengemeinde Offenbach am Glan, den Probedienst dann schon in St. Wendel. Der Theologe ist verheiratet und hat einen Sohn.

In seiner Ansprache wünschte Präses Rekowski, dass Karsch in seinem Amt viel Unterstützung und Wertschätzung erfahren möchte. "Größte Wertschätzung, die einem Menschen in einem Wahlamt entgegengebracht wird, ist geschenktes Vertrauen. Und ich wünsche Ihnen, dass Ihnen viel Vertrauen geschenkt wird. Für die Erfüllung ihrer Aufgaben wünsche ich Ihnen Weisheit, Ausdauer, Fantasie und Geduld. Aber vor allem den festen Glauben: „Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN, der vom Tode errettet.“

Der neue Superintendent forderte in seiner Predigt die Gemeinde auf, zu lernen, Schuld zu vergeben, eigene Schuld einzugestehen und um Vergebung zu bitten.  "Statt von aller Welt richtiges Verhalten in Gottes Namen zu fordern, anfangen zu versuchen, es selbst besser zu machen – um Gottes Willen. Ich glaube, da ist Luft nach oben, wie man so sagt. Ich glaube, dass es gewagt wäre, Kirche und Gemeinde und deren Strukturen so zu ändern, unser Verhalten untereinander und in der Welt so zu verändern – es wäre gewagt, uns selbst, mich selbst, so zu ändern!" so Karsch. "Aber es wäre der richtige und der nötige nächste Schritt in Gottes Geschichte mit uns Menschen: einander vergebend zu ertragen!"

 


Hier können Sie die Predigt nachlesen:



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