24. November 2018
Christian Puschke zu einem aktuellen Thema:

Totensonntag


Am Ende des Kirchenjahres gedenken wir unserer Verstorbenen. Wir tun es mit der Hoffnung, die uns der Glaube schenkt. Die Hoffnung, dass uns nichts von Gottes Liebe trennen kann.

Nichts Hohes oder Tiefes, nicht die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft, das Leben nicht und nicht einmal der Tod können uns trennen von der Liebe Gottes. Dessen dürfen wir gewiss sein, durch unseren Glauben an Jesus Christus.

 

Sehr schön hat Hanns-Dieter Hüsch diesen Gedanken von Paulus (Römerbrief 8,38-39) aufgenommen.

 

Die Liebe eines Menschen

kannst du nicht begraben,

sie mit Erde zuschaufeln,

wie Urnenasche in den Wind zerstreuen.

 

Die Liebe eines Menschen

vervielfältigt sich mit seinem Tod

unter den Lebenden tausendfach,

die Liebe kannst du nicht begraben.

 

Du siehst es bei Jesus aus Nazareth:

Die Liebe eines Menschen

weckt die Schlafenden,

tröstet die Traurigen,

ermutigt die Hoffnungslosen.

 

Die Liebe dieses Jesus

lehrt die Stummen eine neue Sprache,

ist für die Blinden neues Licht,

bringt den Lahmen das Gehen bei.

 

Viele von uns

haben es am eigenen Leib erfahren

und bewahren es im Herzen.

Die Liebe eines Menschen kannst du nicht begraben.


Christian Puschke Pfarrer Christian Puschke

Pfarrer der 1. Pfarrstelle


Spechtweg 10
66333 Völklingen
Telefon: 06898 - 29 990 29




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