26. Juni 2022

Lesekonzert „Franz Liszt und die Gräfin Marie d´Agoult“


Ein Lesekonzert zu „Franz Liszt und die Gräfin Marie d´Agoult“ mit Christoph Soldan und Stefanie Goes findet am Sonntag, 26. Juni, um 17 Uhr in der Martinskirche Köllerbach statt.

Als 23 Jahre alter Student traf Franz Liszt im Salon der George Sand in Paris auf die 8 Jahre ältere Gräfin Marie d´Agoult, die damals verheiratet war und zwei Töchter hatte. Beide verliebten sich ineinander und beschlossen, ihre Liebe gemeinsam zu leben. Es folgten erste gemeinsame Jahre in der Schweiz, wo die erste Tochter Cosima – Richard Wagners spätere Ehefrau – geboren wurde. Zwei weitere Kinder, Blandine und Daniel, kamen zur Welt, bevor sich das Verhältnis abkühlte und schließlich beendet wurde.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Um eine telefonische Platzreservierung im Gemeindebüro wird gebeten (06806-4322).

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Meisterkonzerte.Martinskirche".

 

Christoph Soldan berichtet in diesem besonderen Lesekonzert von dieser ersten großen Liebe und liest gemeinsam mit seiner Frau Stefanie Goes den Briefwechsel zwischen Liszt und Marie d‘Agoult.
Am Flügel erklingen Werke aus Liszts „Wanderjahren“ („Années de pèlerinage“).

 

Christoph Soldan studierte Klavier bei Prof. Eliza Hansen und Christoph Eschenbach an der Hamburger Musikhochschule. Der Durchbruch zu einer regen, internationalen Konzerttätigkeit gelang durch eine gemeinsame Tournee mit Leonard Bernstein im Sommer 1989. Der weltberühmte Dirigent äußerte sich über Christoph Soldan: „Ich bin beeindruckt von der seelischen Größe dieses jungen Musikers.“ Rundfunk- und Fernsehproduktionen beim Hessischen Rundfunk, dem Deutschlandfunk, bei SWR, ORF und ZDF. Von 1996 bis 2006 spielte Christoph Soldan sämtliche Klavierkonzerte Mozarts ein. Seit 2000 regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Peter Härtling. Seit 2007 Tätigkeit als Dirigent.  2007 Eröffnung des „Theater Dörzbach“, das er gemeinsam mit seiner Frau leitet.

Stefanie Goes erlernte das klassische Ballett bei Karl-Heinz Winkler, Ruth Rückert und der Solistin von Maurice Bejart: Hitomi Asakawa - Haas in Stuttgart. Studium mit Solisten des Stuttgarter Balletts, u.a.Ivan Cavallari und bei David Howard und Anne Wooliams an der Ballettberufschule in Zürich. Studium an der Rotterdamse Dans Academie und Stipendium. Ismael Ivo ermöglichte ihr ebenfalls ein Stipendium der Internationalen Wiener Tanzwochen.

Stefanie Goes trat in unterschiedlichen Produktionen an Theatern in Rotterdam, Stuttgart und im Festspielhaus Baden- Baden auf und stellte parallel dazu ihre eigenen Choreographien immer mehr in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit : „Pas de Deux“ für Tanz und Klavier, mit ihrem Mann Christoph Soldan. „Etwas von Menschen und Engeln“ UA Stuttgart und Video Produktionen.  „Etwas von Menschen und Engeln“ wurde nach Athen eingeladen, zum „20th World Congress on Dance Research“, organisiert vom CID, UNESCO, Paris. Die Verbindung von  Lyrik und Poesie  mit Tanz und Musik spielen für Stefanie Goes schon immer eine wichtige Rolle.

www.theaterdoerzbach.de





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