10. Januar 2020

Rheinische Landessynode nimmt die Diakonie in den Blick


Rund 140.000 beruflich Mitarbeitende und etwa 200.000 Ehrenamtliche arbeiten in den 4900 evangelischen Sozialeinrichtungen, die zur Diakonie Rheinland- Westfalen-Lippe gehören. Ihre Arbeit steht im Mittelpunkt der Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Das oberste Leitungsgremium der Kirche kommt vom 12. bis 16. Januar 2020 zu seiner jährlichen Sitzung in Bad Neuenahr zusammen.

Die Landessynode wird sich  unter anderem in zwei Vorträgen mit der kirchlichen Sozialarbeit auseinandersetzen, die aus der Überzeugung geleistet wird, dass der christliche Glaube nicht nur in Predigt und Gottesdienst, sondern auch in tätiger Hilfe sichtbar werden soll. Einen der Vorträge hält Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland.

 

206 stimmberechtigte Synodale

Die 206 stimmberechtigten Abgeordneten der Landessynode aus den 37 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland beschäftigen sich auch mit einem Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Ein weiterer Punkt ist die Frage, wie junge Leute stärker und besser als bisher an kirchlichen Gremien beteiligt werden können.

 

Eröffnungsgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr

 Weil die Haushaltsbeschlüsse für 2020 bereits im vergangenen September bei einer eintägigen Tagung in Bonn gefasst wurden, ist diese Synode einen Tag kürzer als üblich. Sie  beginnt am Sonntag, 12. Januar 2020, um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche an der Telegrafenstraße. Prediger ist Vizepräses Christoph Pistorius. Die erste Plenarsitzung fängt gegen 11.30 Uhr im Dorint-Hotel, Am Dahliengarten 1, an.

Die Plenarsitzungen der Landessynode sind in der Regel öffentlich und werden live im Internet übertragen. Die Materialien (Drucksachen, Terminpläne etc.) sind im Internet zugänglich: www.ekir.de/landessynode.





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